Von Sachsen in die Welt

Mit Dr. Hanna Köpcke // WEBDATA SOLUTIONS

Welche Hausaufgaben muss man erledigen, um auf die großen digitalen Märkte schielen zu können?

Gemeinsam mit Dr. Hanna Köpcke, Gründerin und CTO von Webdata Solutions, haben wir nach Antworten gesucht.

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DIE KERNAUSSAGEN:

  • Wir müssen uns nicht vom Projektgeschäft zum Produktgeschäft wandeln, weil wir seit der Gründung unser Produkt haben. Aber wir sind trotzdem weit entfernt von „Software-as-a-Service“. Die Anforderungen, die vor allem unsere großen Kunden an uns stellen, sind eine Art Projektgeschäft. Die wichtigsten Themen sind die Einbindung in bestehende Infrastruktur, individuelle Reports und auch individuelles Qualitätsmanagement. Aber natürlich ist unser Blick in die Zukunft stark darauf ausgerichtet, in den Bereich SaaS zu kommen. (Ab Minute 11:00)
  • Die Ausgründung aus dem universitären Umfeld ist ein sehr großer Schritt, der viel Potenzial hat Fehler zu machen. Neben der Gründung, ist die spätere Suche nach Investoren ein weiterer Punkt, der Schwierigkeiten bereitet, wenn man vorher nur die Uni kannte. Wir hatten bei der Gründung alle drei keine unternehmerische Erfahrungen, auch wenn eine meiner Mitgründerinnen aus einer Unternehmerfamilie kommt. Das ist ein Weg, auf dem man sicher auch sehr viel durch Schmerz lernt. (Ab Minute 12:24)
  • Ein Vorteil von Leipzig sind die Mieten. Unsere Räumlichkeiten würden an anderen Standorten sicher einen wesentlich größeren Kostenpunkt ausmachen. Auch die gute Vernetzung mit den zwei Hochschulen ist ein Vorteil und hilft uns dabei, neue und junge Mitarbeiter zu finden. Die Sache gestaltet sich etwas anders bei der Suche und der Bindung von berufserfahrenen Mitarbeitern. Dabei merkt man, dass wir hier nicht mit den Gehältern in den alten Bundesländern mithalten können. Daher müssen wir auf andere Bindungsfaktoren setzen. Ein weiterer Nachteil ist die Infrastruktur. Der Bahnhof hat zwar sehr gute, regelmäßige Verbindungen, aber beim Flughafen sieht das schon anders aus. Es fehlen wichtige Verbindungen, wie zum Beispiel nach London. Deshalb führt der Weg dann oft über Berlin. (Ab Minute 18:15)
  • Es reicht nicht, wenn wir hier in Leipzig mit einem guten Produkt sitzen. Wenn man noch gezielter internationale Kunden gewinnen möchte, kommt man nicht drumrum, in einem der wichtigen Märkte einen Standort zu errichten. Aber dafür braucht es extra Kapital und dafür muss man seine Hausaufgaben hier in Deutschland erst einmal gut machen. Wir haben auch das Gefühl, von hier aus international Schritt halten zu können. China und die USA geben zwar das Tempo vor, aber auch auf dem europäischen Markt drängen Anbieter, gegen die man sich Beweisen muss. Daran kann man wachsen. (Ab Minute 21:23)

Hör dir jetzt den kompletten Podcast an und erfahre, wie Hanna ihren Arbeitsalltag erfolgreich organisiert.

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Der Autor
Der Autor
Johannes Rasch

Johannes ist Gründer und Consultant bei SAR. Er ist begeisterter Anhänger der agilen Strategieentwicklung und beschäftigt sich besonders mit den Themen: Arbeit am Unternehmen, Angang neuer Kunden- und Geschäftsbereiche sowie Sales. Er ist gleichzeitig der Host unseres Podcastes und spricht mit IT-Unternehmern über ihre Entwicklung.

2018-12-03T13:57:31+00:00